15. Dezember 2019
 

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SHB Erlenhofpark. Landgericht verurteilt Vermittlerin AFD GmbH wegen Falschberatung. Und jetzt packt eine Vertriebsmitarbeiterin aus. Sie wurde nicht geschult, um auf das Totalverkustrisiko aufzuklären.

In dem Fall berichtete die Mitarbeiterin der Vertriebsgesellschaft über die üblen Vertriebsmethoden der Beklagten. Jetzt bekommt der Anleger alles, was er eingesetzt hat, zurück, wird von allen Verpflichtungen aus dem Fondsbeitritt freigestellt und die beklagte Vermittlerin muss ihm auch noch die Rechtsanwalts- und Gerichtskosten ersetzen. Ein Beitrag von Frau Rechtsanwältin Catia Sofia das Neves Sequeira und Herrn Rechtsanwalt Matthias Gröpper.

Hamburg/ Dresden, 01.08.2015. Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Gröpper Köpke Rechtsanwälte haben jetzt für den nächsten SHB Anleger alles zurückgeholt. In dem Fall wurde der Betroffene im Zusammenhang mit dem Beitritt zum Fonds SHB Innovative Finanzkonzepte AG & Co. Erlenhofpark München-Unterhaching (Erlenhofpark, heute Sonnenhöfe Unterhaching GmbH & Co. KG) falsch beraten und bekam jetzt Recht. Die Vertriebsgesellschaft, die Oberhachinger AFD GmbH, muss ihm alles ersetzen.

AFD GmbH verrät Mitarbeiterin.

Das Urteil wurde von der Gröpper Köpke Anlegeranwältin Catia Sofia das Neves Sequeira erstritten. Und wirft ein schlechtes Licht auf die beklagte Vertriebsgesellschaft, meint Sequeira: "Denn in dem Fall hatte die AFD GmbH einer ihrer Beraterinnen den Streit verkündet. Sie habe den Anleger angeblich absichtlich falsch beraten."

Mitarbeiterin packt aus. Bei Schulungen kein Hinweis auf Totalverlustrisiko.

Daraufhin packte die Beraterin aus. "In dem mündlichen Verhandlung erklärte sie, wie die AFD GmbH sie geschult hat: 'Bei Schulungen, die wie alle 14 Tage sonnabends hatten, ist das ja so eingetrichtert worden, dass man nur bestimmte Risikopunkte schildert. Dann sollte der Prospekt übergeben werden mit der Frage, ob auch die anderen Punkte noch erörtert werden sollten. Da die Gespräche oft abends waren, hatten die Kunden dann die Nase voll und wollten das das zu Hause machen. Sicherlich haben das die Wenigsten getan. Uns sind ja nie alle Punkte des Prospekts erklärt worden. Ich habe ja selber eine solche Anlage gezeichnet, andere auch,  und das hätten wir doch nie getan, wenn es geheißen hätte, es könne einem passieren, das man Geld verliert oder noch welches mitbringen muss. Da hätte man doch nie im Leben unterschrieben. Bei den Schulungen ist uns beispielsweise gesagt worden, dass wir [bestimmte Risiken] erläutern sollen. Das Totalverlustrisiko war nicht drunter.'"

Mitarbeiterin wurde instrumentalisiert.

Das ist, findet Rechtsanwältin Sequeira, richtig heftig. "Scheinbar hat die AFD GmbH zunächst Vermittler getäuscht und, praktisch, im Anschluss daran die Kunden über die getäuschten Vermittler veranlasst, riskante, spekulative Investments zu kaufen, mit denen die alles verlieren können. Und sicher nichts für die Vorsorge sind." 

Interessenkonflikte bei der Anlageberatung.

Bezeichnenderweise war die AFD GmbH mit der SHB Gruppe verflochten. "Sie hatte", findet der Gröpper Köpke Rechtsanwalt Matthias Gröpper, der die SHB Fälle als einer der ersten deutschen Anlegeranwälte aufgebaut hat, "ein erhebliches Eigeninteresse. Und das beißt sich. Denn als Berater muss man unabhängig sein und ausschließlich die Interessen des Kunden vertreten. Wenn die gewusst hätten", vermutet Gröpper, "dass die mit der SHB Gruppe gemeinsame Sache machen, hätte wahrscheinlich kein vernünftig denkender Anleger einen Cent auf diesen Rat gegeben. Aber viele Anleger wussten das nicht. Weil es ihnen nicht gesagt wurde."

Grundsatzentscheidung wegen heftigen Vertriebsmethoden.

"Das Urteil", sagt Rechtsanwältin Sequeira, "ist noch nicht rechtskräftig. Die verurteilte Vertriebsgesellschaft kann die Entscheidung über die Berufung angreifen. Aber das sehen wir gelassen. Die Beweisaufnahme war", findet sie, "vernichtend". "Die Entscheidung ist für viele SHB Anleger", schätzt Rechtsanwalt Matthias Gröpper, "ausgesprochen wichtig, weil die Beraterin ausgepackt und einen ernüchternden, bedrohlichen Eindruck von den Vertriebsmethoden, mit denen viele SHB Anleger eingefangen wurden, vermittelt hat."

Gröpper Köpke hat schon viele Urteile für Anleger erstritten.

Und das ist eine von vielen Entscheidungen, die die Gröpper Köpke Rechtsanwälte mittlerweile für SHB Anleger erstritten haben. Um die Gelder, die die Betroffenen über diese spekulativen Investments verloren haben, zurückzuholen und die Anleger über diese Regressforderungen zu sanieren. "Denn nichts ist schlimmer, als sein halbes Leben auf ein Investment zu zahlen, bei dem man im Zweifel nichts zurückbekommt.", sagt die Anlegeranwältin Sequeira.

Vertrieb hat irreführende Nachrichten gepostet. Gericht verbietet das.

Und Anleger sollten sich unabhängig beraten lassen. Die AFD GmbH, die sehr viele SHB Verträge vermittelt hat, postet auf ihrer Homepage Fälle, die sie gewonnen hat. "Aber das sind nach unserer Einschätzung Einzelfälle. Wir haben die AFD GmbH deshalb wiederholt in Anspruch genommen und beispielsweise eine Veröffentlichung richterlich verbieten lassen. Weil Sie irreführend war. Das liegt in der Natur der Sache. Denn oft kommen die Vertriebspartner als Haftungsgegner in Betracht, wenn sie nicht richtig beraten haben. Und das tut denen weh. Deshalb versuchen die, die Anleger zu verunsichern. Aber in dem Fall, das ist eine Steigerung, haben die sogar der Vermittlern den Streit verkündet und sind damit auf dem Bauch gelandet.", sagt Rechtsanwalt Matthias Gröpper.

Gröpper Köpke vertritt die meisten SHB Anleger. Und holt viel Geld zurück.

Denn die Gröpper Köpke Rechtsanwälte vertreten die mit Abstand größte Interessenengemeinschaft der SHB Anleger in arbeiten mittlerweile seit 2007 ausschließlich für die Anleger und haben für viele Anleger alles zurückgeholt. Und die Kosten mussten von den Gegnerinnen ersetzt werden. Dazu zählen beispielsweise ganz wichtige Grundsatzentscheidungen um BusinessPark Stuttgart und zum Altersvorsorgefonds. Beim Altervorsorgefonds haftet die Treuhänderin. Weil der Verkaufsprospekt irreführend gewesen ist. Das war eine Präzidenzsache, die auch von den Gröpper Köpke Rechtsanwälten für ihre SHB Mandanten erstritten wurde. Und nach ihrer Einschätzung für alle Altersvorsorgefonds-Betroffenen gilt.

Das ist Erfolg. Schutzgemeinschaftsmitglieder haben mittlerweile Millionen aus den SHB Investments zurückgeholt.

Hamburg/ München/ Stuttgart, 23.05.2013. Viele Mitglieder haben über die Schutzgemeinschaft für SHB Anleger ihr Geld ganz oder teilweise zurückgeholt und/ oder sich von den Restschulden befreit. Während sich andere Rechtsanwälte damit brüsten, dass erste wegweisende Urteil in Sachen SHB erstritten zu haben und damit meinten, die Anlegerlisten herausgepresst zu haben, hat die Schutzgemeinschaft sich auf das Wesentliche konzentriert. Und viele SHB Anleger bei der Rückgewinnung des eingesetzten Kapitals unterstützt. Mit Erfolg.

Neben vielen schönen Vergleichen haben die Mitglieder der SHB Schutzgemeinschaft eine ganze Reihe von wirklich wegweisenden Entscheidungen für Betroffene erstritten. 2012 haben die Schutzgemeinschaftsanwälte für ein Ehepaar die Beteiligung an der SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. BusinessPark Stuttgart KG rückabgewickelt und vor dem ersten Münchener Landgericht eine Schadensersatzforderung in Höhe von € 27.472,50 und die Freistellung aus der Beteiligung an dem Fonds im Nennwert in Höhe von € 45.000,00 durchgesetzt. Das Urteil ist rechtskräftig. 

2013 hat eine Anlegerin der Schutzgemeinschaft die Vermittlerin in Anspruch genommen. Wegen zwei Beteiligungen am Altersvorsorgefonds. Mit Erfolg. Das Landgericht Stuttgart verurteilte die Vermittlern; sie muss der Anlegerin € 28.242,45 zahlen und sie aus den Verbindlichkeiten der beiden Beteiligungen im Gesamtnennwert in Höhe von € 92.000,00 freistellen (nicht rechtskräftig). Das Gericht stellte klar, dass die Beteiligung an dem Altersvorsorgefonds wegen des Totalverlustrisikos nicht, wie geschehen, im Prospekt als „inflationsgeschützte Altersvorsorge“ bezeichnet werden. Dies vorausgeschickt kann jeder, dem diese Beteiligung irrig für die sichere Altersvorsorge empfohlen wurde, Schadensersatz geltend machen.

Das Landgericht München I hat einer Anlegerin des Fonds BusinessPark Stuttgart Schadenersatz in Höhe von € 13.325,00 zugesprochen und sie von allen Verbindlichkeiten aus den Beteiligungen im Gesamtnennwert in Höhe von € 17.000,00 freigestellt.

Die Richter haben einem Familienvater, der im guten Glauben an die Sicherheit des Investments eine Beteiligung am Fonds Carree‘ Göttingen gekauft hat, Schadenersatz in Höhe von € 4.410,00 zugesprochen und ihn von allen Zahlungsverpflichtungen aus der Beteiligung im Nennwert in Höhe von  € 10.000,00 freigestellt und in derselben Sache die Rückabwicklung der Beteiligung an dem Fonds BusinessPark Stuttgart im Nennwert in Höhe von € 20.000,00 angeordnet.

Am 22.04.2013 hat das Landgericht München I einem Schutzgemeinschaftsmitglied Schadensersatz aus der Beteiligung am Fonds Carree‘ Göttingen im Nennwert in Höhe von € 35.000,00 in Höhe von € 18.405,03 zugesprochen und sie von allen Zahlungsverpflichtungen befreit.

Einem jungen Ehepaar wurde aus der Beteiligung an dem Einkaufszentrum in Göttingen € 11.600,00 zugesprochen und von allen Verbindlichkeiten aus der Beteiligung im Nennwert in Höhe von € 25.000,00 befreit.

Am 24.04.2013 hat das Münchener Landgericht einer der Schutzgemeinschaft beigetretenen Hausfrau aus der Beteiligung am Fonds BusinessPark Stuttgart Schadensersatz in Höhe von € 14.900,00 zugesprochen und sie von allen Verbindlichkeiten aus der Beteiligung im Nennwert in Höhe von € 22.000,00 befreit.

Ein anderer Anleger des SHB Fonds BusinessPark Stuttgart hat einen Schadensersatzanspruch in Höhe von € 9.582,91 und die Freistellung aus der Verbindlichkeit seiner Beteiligung im Nennwert in Höhe von € 25.000,00 durchgesetzt. Am 24.05.2012 hat eine Anlegerin des Fonds BusinessPark Stuttgart eine Forderung in Höhe von € 4.950,00 und die Freistellung aus der Beteiligung an dem Fonds im Nennwert in Höhe von € 10.000,00 erstritten.

Am selben Tag hat der Ehemann der Anleger die gleichen Forderungen aus seiner Beteiligung an dem SHB Fonds BusinessPark Stuttgart gerichtlich durchgesetzt.

Das ist ein Auszug. Die Vertrauensanwälte der Schutzgemeinschaft haben in vielen anderen Fällen Urteile oder sehr attraktive Vergleiche geschlossen und mittlerweile sehr viele SHB Anleger entscheidend entschuldet.

Die Schutzgemeinschaft fördert die Interessen der SHB Anleger. Und alle können sich an der Schutzgemeinschaft beteiligen. Die Mitgliedschaft kostet einmalig € 75,00. Neben Infos zu Ihren Beteiligungen bieten wir Ihnen unter anderem die Vertretung Ihrer Stimmrechte auf den Gesellschafterversammlungen und die Prüfung der Rückabwicklungsansprüche und unter bestimmten Voraussetzungen die konzertierte Vertretung der Forderungen mehrerer Anleger, die so genannte Sammelklage, an. Weil Rechtsanwalts- und Gerichtskosten progressiv gestaffelt sind, verringert sich durch die gemeinsame Inanspruchnahme das individuelle Kostenrisiko meistens erheblich. Im Sinne von „viel hilft viel“ und „Anleger helfen Anlegern“.

AFD kassiert Einstweilige Verfügung. Anleger wurden getäuscht.

Hamburg, 28.10.2013. Das Hamburger Landgericht hat der AFD Allgemeiner Finanzdienst GmbH (AFD GmbH) untersagt, mit nicht rechtskräftigen Entscheidungen zu werben.

Der Hintergrund: Die AFD GmbH hat als SHB Vermittlerin eine beispiellose und sicherlich auch sehr teure Kampagne in den Medien gestartet. Sie brüstete sich mit mutmaßlichen Siegen in Schadensersatzprozessen gegen geprellte Anleger. Die verbreiteten Informationen waren aber nach der zutreffenden Entscheidung des Landgerichts nicht richtig. Der AFD GmbH wurde verboten, damit zu werben. Und wenn die AFD GmbH dagegen verstößt, so die Richter, müsste sie bis zu € 250.000,00 zahlen, für jeden einzelnen Verstoß. Die Absicht, meint Schutzgemeinschafts-Rechtsanwalt Matthias Gröpper, ist naheliegend: "Es sollen andere SHB Betroffene von an und für sich Erfolgs trächtigen Prozessen abgehalten werden. Mittlerweile vergleicht sich die AFD GmbH in den meisten Fällen mit SHB Anlegern."

Die AFD GmbH hat sich gegen die gerichtliche Verfügung gewehrt; erfolglos. "Klar," meint Rechtsanwalt Gröpper: "Die AFD GmbH versucht, Anleger mit an und für sich begründeten Ansprüchen gegen diesen, finden wir, ausgesprochen unseriösen Vermittler zu verunsichern. Das misslang; jetzt haftet die AFD GmbH aus einer Wettbewerbsverletzung. Mit einem Streitwert in Höhe von € 100.000,00. Das wird teuer."

AFD GmbH/ SHB Geschädigte haben von Fall zu Fall Erfolgschancen; die Schutzgemeinschaftsrechtsanwälte prüfen das.

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S&K plündert die Kassen der SHB Fonds. Es fehlen mindestens € 4,5 Mio.

Hamburg/ München, 13.03.2013. Der S&K Betrug zieht Kreise. Die der Frankfurter Schwindelfirma nahe stehende Geschäftsführung des Fonds SHB Renditefonds 6 hat rund € 4,5 Mio. aus der Liquidität des Fonds veruntreut. Das Geld soll an die Tristan Projekt GmbH geflossen sein. Für Anteile an einem Immobilienportfolio der S&K Gruppe. Ohne die Zustimmung der Gesellschafterversammlung und des Beirats.  

„Der SHB Geschäftsführer Schraut scheint die Gelder veruntreut zu haben,“ meint der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper. Der Renditefonds hat schon die Staatsanwaltschaft eingeschaltet und versucht jetzt, die Gelder zu retten. „Im Außenverhältnis sind die Verfügungen erst mal wirksam und müssen angegriffen werden. Das greift aber nur, wenn der Kontrahentin die Pflichtverletzung der Geschäftsführung bekannt gewesen ist oder der ehemalige Geschäftsführer widerruft. Und das steht in den Sternen,“ schätzt die GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwältin Nikola Schwadtke.   

Besonders schlimme Folgen können aus der Insolvenz der S&K Gruppe folgen. In dem Fall fließt unter bestimmten Voraussetzungen nur noch die Quote zurück an den SHB Fonds.  Und in Ermittlerkreisen wird schon über die Insolvenz des Frankfurter Immobilienspezialisten spekuliert.

Die S&K Gruppe hatte sich über die S&K Tochter dicio GmbH an der FIHM AG beteiligt und bei mehreren Fonds neue Geschäftsführer installiert. Die wollten die Liquidität der SHB Fonds für den Erwerb von S&K Immobilien nutzen. Gegen den Willen des Beirats und vieler Anleger. Aus gutem Grund. Experten hielten das Immobilienportfolio für zu teuer. Und der wesentliche Teil der Liquidität der SHB Fonds Renditefonds 6 und Altersvorsorgefonds war für die Auszahlung der stillen Gesellschafter vorgesehen. Wenn die das Geld nicht bekommen, würde die nächste Klagewelle auf die SHB zurollen.

GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte sieht in den jüngsten Ereignissen auch einen Lichtblick: „Die betroffenen Anleger begreifen, dass sie etwas tun müssen. Und sie können viel tun. Wir haben für eine ganze Reihe SHB Geschädigter Schadensersatz- und Rückabwicklungsansprüche durchgesetzt,“ sagt Rechtsanwältin Nikola Schwadtke.  

SHB Fonds: NEIN zur neuen persönlich haftenden Gesellschafterin ACF

Hamburg/ München/ Ascheim/ Kulmbach, 04.03.2013. Neues bei den SHB Fonds. Jetzt werden viele Anleger des SHB Fonds Renditfeonds 6 von der Treuhänderin, der Aequitas Treuhand GmbH, aufgefordert, eine neue persönlich haftende Gesellschafterin zu bestellen. Die ACF Verwatungs GmbH soll die SHB Innovative Fondskonzepte GmbH ersetzen und die Geschäftsführung des Fonds ersetzen.

Weil die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH beim Münchener Amtsgericht beantragt wurde. "Das heißt aber noch nichts," sagt der Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper, der über die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte die erste und mit Abstand größte Interessengemeinschaft für SHB Anleger vertritt. Denn im Eröffnungsverfahren werden die Eröffnungsgründe gerichtlich geprüft.

"Und nach Lage der Dinge sehen wir (noch) keinen Insolvenzgrund. Die alte Komplementärin lässt sich ihre Arbeit aus dem Fondskapital vergüten. Und der Fonds läuft noch. Deshalb liegt unseres Erachtens die Vermutung nahe, dass die SHB Innovative Fondskonzepte GmbH nicht zahlungsunfähig ist, "sagt die GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwältin Nikola Schwadtke.

Und wenn die Komplemetärin ausscheidet, wird sie wahrscheinlich liquidiert. In dem Fall gehen die Anleger, die nach der Einschätzung der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte in vielen Fällen unter bestimmten Voraussetzungen Schadensersatzansprüche gegen die Komplementärin geltend machen können, leer aus. "So gesehen sieht das wie ein gewagtes Enthaftungsmanöver aus," meint Rechtsanwalt Matthias Gröpper.

Und deshalb rät GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte, gegen die Installation der neuen Komplemetärin, der ACF Verwaltungs GmbH, zu stimmen: "Die Anleger verlieren ohne Not eine vielversprechende Haftungsgegnerin."

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SHB Fonds BusinessPark Stuttgart Schneeballsystem.

Hamburg, 28.02.2013. Die SHB Krise zieht ihre Kreise. Nach der Einschätzung der Meinung ist der drohende Totalverlust vorprogrammiert. Der Fonds SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. BusinessPark Stuttgart KG lief von Anfang an nicht. Die Ausschüttungen auf einen Teil der Verträge wurden ganz wesentlich durch die Einzahlungen anderer Anleger erfüllt.

Die Anleger konnten sich nämlich über mehrere Varianten an dem SHB Fonds beteiligen. Die meisten haben Ratensparverträge gezeichnet und mussten und müssen über viele Jahre hinweg monatlich den Beteiligungskaufpreis bringen.

Die auf das Bank- und Kapitalmarkt spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Anlegeranwälte vertreten seit 2007 die erste und mit über 600 SHB Betroffenen mit Abstand größte Interessengemeinschaft und meinen: „Wir haben schon den ersten SHB Fonds BusinessPark Stuttgart für ein Schneeballsystem gehalten. Das Zinsversprechen für die Anleger, die die Einlage ad hoc eingezahlt haben, wurde größtenteils aus den Zahlungen der Ratensparer erfüllt; der Fonds hat nämlich am Anfang nichts verdient. Und hätte die Zinsen sonst nicht zahlen können.“

Der wirtschaftliche Erfolg des Fonds war nach der Meinung der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte deshalb von Anfang an gelinde gesagt unwahrscheinlich. Die halten das Anlagekonzet für unschlüssig: "Damit konnte man von Anfang an kein Geld verdienen. Die Immobilie taugt unseres Erachtens nichts und die versprochenen Ausschüttungen konnten von Anfang an nur durch das Geld der Ratensparer gebracht werden. Die Substanz des Fonds reichte nämlich nichts aus."

Die Pleitewelle erreicht die SHB Fonds. Die persönlich haftende Gesellschafterin steht vor dem Bankrott.

Hamburg/ München/ Ascheim, 28.02.2013. Jetzt werden die ersten Schlüsselgesellschaften des SHB Konzern von der Pleitewelle mitgerissen. Nach der Insolvenz der FIHM Fonds und Immobilien Holding AG/ früher SHB AG, haben die persönlich haftende Gesellschafterin der SHB Fonds (SHB Fonds SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. BusinessPark Stuttgart KG, SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Carre Göttingen KG und der SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Erlenhofpark München-Unterhaching KG), namentlich die SHB Innovative Fondskonzepte AG, und die Value Creation Fonds Services GmbH, die Segel gestrichen.

Der Bankrott der Schlüsselgesellschaften des FIHM Fonds und Immobilien Holding AG Konzerns hat weitreichende Folgen für die Anleger der betroffen Fonds. Denn die brauchen jetzt eine neue persönlich haftende Gesellschafterin. Und bei der kritischen Lage der Fonds halten die die Schutzgemeinschaft für SHB-Anleger betreuenden GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte die Bestellung einer neuen leistungsfähigen persönlich haftenden Gesellschafterin für unwahrscheinlich. "Denn," so der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper, "die neue persönlich haftende Gesellschafterin, haftet ex nomine. Und ob ein vernünftig denkendes Unternehmen die daraus folgenden Risiken übernehmen will, halten wir faktisch für ausgeschlossen."

Wenn die Fonds keine neue persönlich haftende Gesellschaftern bestellen können, müssen sie abgewickelt werden. "Und in dem Fall," meint der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper, "werden die Anleger alles verlieren. Denn die Banken stehen als Gläubiger ganz weit vorne und müssen vor den Anlegern ausgezahlt werden. Nach Lage der Dinge wird für die Betroffenen nichts verbleiben. Denen droht der Totalschaden."

Und besonders bedrohlich: Die meisten Anleger haben sich über Ratensparverträge beteiligt. Die müssen bis zum Vertragsende zahlen und werden nach der Einschätzung der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte nichts zurückbekommen.

Deshalb gilt: Die Betroffenen sollten schnellstmöglich Rückabwicklungsansprüche rechtsanwaltlich prüfen lassen und die Rückabwicklung der Verträge anstreben. Das ist die Chance, sich von den Risiken zu befreien.

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Die SHB AG/ FIHM AG ist pleite. Anlegern droht Totalschaden. Jetzt Schadensersatzansprüche prüfen lassen.

Hamburg/ München/ Ascheim, 26.02.2013. Die Mutter der SHB Fonds, die FIHM Fonds und Immobilien Holding AG (FIHM AG, früher SHB AG), ist zahlungsunfähig. Der Vorstand hat am vergangenen Freitag die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Münchener Finanzdienstleisters beim Amtsgericht München beantragt.

Das ist der vorläufige Tiefpunkt der katastrophalen Performance des SHB Konzerns. Die Pleite der FIHM AG betrifft 30.000 Anleger, die über sechs SHB Fonds insgesamt rund € 1,8 Mrd. investiert haben. Nach Lage der Dinge droht der Totalschaden. Die Anleger könnten alles verlieren und viele Betroffene müssen noch jahrelang Raten auf einen Vertrag bezahlen, aus dem nichts ausgeschüttet wird.

Die FIHM AG hält Beteiligungen an der NGF Next Generation Funds München GmbH, der IAMM Immobilien Asset Management München GmbH, der Value Creation Fonds Services GmbH und, nicht zuletzt, an der SHB Innovative Fondskonzepte AG. Die SHB Fondskonzepte AG hat seit 2001 sechs SHB Fonds, die SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. BusinessPark Stuttgart KG, die SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Carre Göttingen KG, die SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Erlenhofpark München-Unterhaching KG am Markt platziert und über die SHB Innovative Fondskonzepte GmbH wurden die SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Altersvorsorge KG, die SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Objekte München und Fürstenfeldbruck KG und die SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Renditefonds 6 KG emittiert.

Die Anleger konnten sich über mehrere Varianten an den SHB Fonds beteiligen. Die meisten haben Ratensparverträge gezeichnet und mussten und müssen über viele Jahre hinweg monatlich den Beteiligungskaufpreis bringen.    

Die SHB Fonds standen von Anfang an in der Kritik. Die auf das Bank- und Kapitalmarkt spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Anlegeranwälte vertreten seit 2007 die erste und mit über 600 SHB Betroffenen mit Abstand größte Interessengemeinschaft und meinen: „Wir haben schon den ersten SHB Fonds BusinessPark Stuttgart für ein Schneeballsystem gehalten. Das Zinsversprechen für die Anleger, die die Einlage ad hoc eingezahlt haben, wurde größtenteils aus den Zahlungen der Ratensparer erfüllt; der Fonds hat nämlich am Anfang nichts verdient. Und hätte die Zinsen sonst nicht zahlen können.“

Und dann drohte dem Fonds BusinessPark Stuttgart auch noch die Rückabwicklung. Die hatten Kunden mit dem Versprechen geworben, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt die Hälfte der Einlage zurückbekommen. GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper sagt: „Die Finanzdienstleistungsaufsicht hielt das für ein erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft und drohte mit dem Verbot. Der Fonds hat das durch die nachträgliche Veränderung der Vertragsbedingungen gerade noch abwenden können. Und das Schlimmste: Viele SHB Anleger wurden bis heute nicht darüber aufgeklärt, dass die Garantie nicht mehr gilt. Denen droht ein böses Erwachen.“

Der SHB Fonds Carre Göttingen ist nach der Einschätzung der GRÖPPER KÖPKE Anlegeranwältin Nikola Schwadtke praktisch pleite: „Die Anleger werden unseres Erachtens, nichts von Ihrem Geld wiedersehen. Denn der Verkaufserlös wird vor allem für die Tilgung der Verbindlichkeiten bei der Objektfinanziererin verwendet. Und ob danach noch etwas für die Anleger übrig bleibt, steht in den Sternen."

Und dann war die SHB auch noch so dreist, eine hochriskante Beteiligung an einem geschlossenen Fonds als „Altersvorsorgefonds“ zu bezeichnen und zu behaupten, dass sich das Investment für die Altersvorsorge eignet. GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper: „Das ist schreiend falsch. Investments für die Altersvorsorge müssen sicher sein; die Anleger dürfen nichts verlieren.“

Und das bestätigten Münchener Richter. Sie sprachen der von der geschäftsführenden GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwältin Catia Sofia das Neves Sequeira vertretenen SHB Betroffenen Schadensersatz zu. Der Berater habe bei der Vermittlung der Beteiligung an dem Altersvorsorgefonds nicht klargestellt, dass sich das Anlageprodukt wegen der Verlustrisiken nicht für die Altersvorsorge eignet.“

Die SHB Betroffenen sollten schnellstmöglich alle in Betracht kommenden Rückabwicklungsansprüche von einem auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen. Die GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte bieten die anwaltliche Erstberatung für alle Betroffenen über die Aktionsseite der Schutzgemeinschaft für SHB Anleger für eine Pauschale in Höhe von € 95,00 an (www.sg-fuer-shb-anleger.de).

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SHB Fonds in der Krise. Die Staatsanwaltschaft räumt beim neuen Hauptaktionär auf. 1.200 Polizisten haben 50 Beschuldigte festgenommen. Auch die neuen SHB Macher Stephan Schäfer ud Jonas Köller (S&K). Wegen Betrugsverdachts.

SHB Fonds in der Krise. Die Staatsanwaltschaft räumt beim neuen Hauptaktionär auf. 1.200 Polizisten haben 50 Beschuldigte festgenommen.

Hamburg/ Frankfurt/ Aschheim, 20.02.2013. Das könnte das Aus sein. Knapp 30.000 Anleger von sechs SHB Fonds bangen um ihr Geld. Der neue Hauptaktionär soll mehrere tausend Anleger betrogen haben. Über die S&K Firmengruppe. Die S&K-Macher Stephan Schäfer und Jonas Köller wurden verhaftet. Sie sollen ein Schneeballsystem initiiert haben.

Das sind schlechte Nachrichten für knapp 30.000 Anleger der sechs SHB Fond SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. BusinessPark Stuttgart KG, SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Carre Göttingen KG, der SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Erlenhofpark München-Unterhaching KG, der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Altersvorsorgefonds KG, der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Objekte München und Fürstenfeldbruck KG und der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Renditefonds 6 KG. Die hatten auf die Wende gehofft. Die neuen Unternehmensverantwortlichen hatten viel, meistens Umstrittenes vorgeschlagen und wollten viel Geld aus den Fonds rausziehen.

Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Anlegeranwälte haben von Anfang an vor dem durchschaubaren Manöver gewarnt. Die Anleger der SHB Fonds SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Altersvorsorgefonds KG, der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Objekte München und Fürstenfeldbruck KG und der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Renditefonds 6 KG wurden in mehreren Informationen von den Anlegeranwälten gewarnt.

Das steckte dahinter. GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper meint: „Die SHB Fonds sollten für die Sanierung der S&K-Gruppe gerade stehen und überteuerte Immobilien aus dem S&K Portfolio aus der Liquidität der Fonds kaufen. Das hatte für die betroffenen SHB-Anleger nur Nachteile. Wir haben seit Anfang des Jahres gewarnt.“

Und die GRÖPPER KÖPKE Rechtanwältin Nikola Schwadtke vertritt die Meinung: „Der neue Heilsbringer S&K ist entlarvt. Das scheinen Betrüger zu sein. Die können die unseres Erachtens kriselnden SHB Fonds nicht sanieren. Wir gehen davon aus, dass ein Fonds nach dem anderen Pleite gehen wird. Die Betroffenen sollten schnellstmöglich mit einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt Rückabwicklungsansprüche prüfen lassen.“

Die GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte sind an der causa SHB Fonds schon seit 2007 dran, vertreten die erste und mit großem Abstand größte Interessengemeinschaft für SHB Betroffene (www.sg-fuer-shb-anleger.de) und haben für viele Geschädigte mittlerweile Schadensersatzurteile erstritten.

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SHB Fonds versinken im Chaos. Jetzt warnt auch noch der Beirat die Anleger vor der Geschäftsführung.

Hamburg/ Aschheim, 14.02.2013. Bei einigen SHB Fonds geht es drunter und drüber. Jetzt hat sich ein Beirat der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Altersvorsorge KG, der SHB Innivative Fondskonzepte GmbH & Co. Renditefonds 5 KG und der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Objekte München und Fürstenfeldbruck KG eingeschaltet. Der unterstellt der neuen Führung der SHB Gruppe einen Interessenkonflikt. Er befürchtet, dass die Neuen den SHB Anlegern Schrottimmobilien aus ihrem Portfolio unterschieben wollen.

Dabei handelt es sich nach Aussage des Beirats um Immobilien, die die Gesellschaft der neuen Hauptaktionärin über ein verbundenes Unternehmen halten soll und zuletzt nicht, vor allem nicht zu dem jetzt angedachten Preis, verkaufen konnte. Der Beirat, der ausweislich der Satzung dem Immobiliengeschäft zustimmen muss, meint, dass die Immobilien „aus guten Grund“ noch nicht verkauft werden konnten  und hat signalisiert, dass er nicht zustimmen wird. Und damit müssten die SHB Verantwortlichen den dubiosen Deal beerdigen.

Deshalb, vermutet der Beirat, versucht die Geschäftsführung den alten Beirat auszuschalten und mindestens in einem Fall durch einen alten Weggefährten des neuen Managements zu ersetzen. „Und der könnte unter Umständen,“ meint der Hamburger Anlegeranwalt Matthias Gröpper, „die Interessen der Anleger nicht richtig vertreten.“

Das wäre ein herber Schlag für die SHB Anleger. Mehrere Fonds stecken in der Krise. Mindestens ein Fonds steht kurz vor der Pleite. Und jetzt laufen die Betroffenen auch noch Gefahr, durch neue Beiräte, die die Geschäftsführung kontrollieren und Beratern und die Interessen der Anleger vertreten sollen, ein Stück weit entmündigt zu werden.

Eine Einschätzung des Beirats teilen die GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte ausdrücklich nicht. Die Behauptung, dass die drei Fonds auf Kurs seien, halten die Rechtsanwälte gelinde gesagt für verträumt.

Deshalb rät GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte, gegen die Beschlussvorlagen zu stimmen.

Die SHB Fonds fallen wie Dominosteine. Jetzt kriselt der Fonds Objekte Fürstefeldbruch und München. Wir raten: Nichts unterschreiben und alles prüfen lassen.

Hamburg/ München, 11.02.2013. Jetzt trifft es die die Anleger der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Objekte Fürstenfeldbruck und München KG (SHB FFB). Die Geschäftsführung hat die Anleger informiert, dass sich der Immobilienfonds in einer kritischen Lage befindet: Die in dem Verkuafsprospekt prognostizierten Investments wurden nicht durchgeführt und der Investitionsstau der SHB-Fondsgemeinschfat befindet sich insgesamt im dreistelligen Millionenbereich. Das klingt nach Pleite, findet der Schutzgemeinschaftsanwalt Matthias Gröpper, und: Die Betroffen sollten unverzüglich Schadensersatz- und Rückabwicklungsansprüche prüfen und alles tun, um da raus zu kommen. Und es gibt vielversprechende Ansatzpunkte.

Zudem werden die Anleger von der neuen Geschäftsführung mit dreisten Anträgen beschossen. Sie sollen ihre ganz wichtigen Mitbestimmungsrechte aufgeben. Auf gar keinen Fall zustimmen, lautet der Rat der die Schutzgemeinschaft SHB-Anleger betreuenden GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte.

Dies Mal will die Geschäftsführung den alten Beirat abwählen lassen; er habe nicht die Kompetenz, um die Fondsgeschäftsführung zu beraten. Das ist nicht ganz richtig. Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte wurden von einem Geheiminformanten, einem namhaften SHB-Vermittler, informiert, dass sich ein Beirat geweigert hat, die Liquidität des Altersvorsorgefonds für den Erwerb neuer Immobilien zu verwenden. Mit gutem Grund. In dem Fall könnte auf den Fonds eine Klagewelle zurollen. Denn die Liquidität sollte für die Auszahlung der stillen Gesellschafter verwendet werden und wenn die nichts bekommen, werden viele klagen.

Und nach der Einschätzung des GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalts Matthias Gröpper Recht bekommen: „Der Fonds hatte nach Lage der Dinge zum Stichtag Geld bereit gestellt und wenn das im Nachhinein umgewidmet wird, könnte das eine Veruntreuung sein.“ Und der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Oliver Frick ergänzt: „Wir haben schon mehrere schnelle Vergleiche mit der Fondsgesellschaft durchsetzen können. Die wissen scheinbar ganz genau, dass das nicht in Ordnung ist.“

Der neue Beirat könnte unsensibler sein und den beabsichtigten Erwerb der neuen Immobilien flankieren. Denn bei den Personen handelt es sich nach Aussage der Fondsgeschäftsführung um alte Weggefährten. „Und das stinkt,“ meint GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Frick. Zudem halten wir die Behauptung, dass der Beirat für die schlechte wirtschaftliche Entwicklung des Fonds mitverantwortlich sein könnte, für dreist. Der Beirat hat nämlich bis jetzt vergleichsweise wenig Einfluss auf die Geschäftsführung gehabt. Und die Vorstellung, dass Beiräte für ein paar tausend Euro im Jahr die hochbezahlte Geschäftsführung effektiv kontrollieren können, ist nach der Meinung des GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalts schlichtweg schwachsinnig: „Da sollen Verantwortlichkeiten geschaffen werden, die es nicht gibt.“

GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte rät allen Betroffenen, nichts zu unterschreiben und ihr Mitbestimmungsrecht persönlich oder durch einen spezialisierten Rechtsanwalt wahrzunehmen. Die Hamburger Anlegeranwälte vertreten die Mitglieder der Schutzgemeinschaft für SHB-Anleger (www.sg-fuer-shb-anleger.de ) auf den Gesellschafterversammlungen kostenlos und prüfen Schadensersatz- und Rückabwicklungsansprüche. Die Hamburger haben kürzlich die Schadensersatzansprüche eines SHB-Altersvorsorgefonds vor Gericht erfolgreich durchgesetzt; der Richter bestätigte, dass sich das Investments wegen der garvierenden Verlustrisiken nicht für die Altersvorsorge eignet und verknackte den Vermittelt.

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SHB Altersvorsorgefonds befindet sich in einer kritischen Lage. Nichts unterschreiben!

Hamburg/ München, 31.01.2013. Die Anleger der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Altersvorsorgefonds KG werden von der neuen Geschäftsführung mit Anträgen bombardiert. Und laufend sollend die Anleger ihre ganz wichtigen Mitbestimmungsrechte aufgeben. Auf gar keinen Fall zustimmen, lautet der Rat der die Schutzgemeinschaft SHB-Anleger betreuenden GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte.

Dies Mal will die Geschäftsführung den alten Beirat abwählen lassen; er habe nicht die Kompetenz, um die Fondsgeschäftsführung zu beraten. Das ist nicht ganz richtig. Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte wurden von einem Geheiminformanten, einem namhaften SHB-Vermittler, informiert, dass sich ein Beirat geweigert hat, die Liquidität des Altersvorsorgefonds für den Erwerb neuer Immobilien zu verwenden. Mit gutem Grund. In dem Fall könnte auf den Fonds eine Klagewelle zurollen. Denn die Liquidität sollte für die Auszahlung der stillen Gesellschafter verwendet werden und wenn die nichts bekommen, werden viele klagen.

Und nach der Einschätzung des GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalts Matthias Gröpper Recht bekommen: „Der Fonds hatte nach Lage der Dinge zum Stichtag Geld bereit gestellt und wenn das im Nachhinein umgewidmet wird, könnte das eine Veruntreuung sein.“ Und der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Oliver Frick ergänzt: „Wir haben schon mehrere schnelle Vergleiche mit der Fondsgesellschaft durchsetzen können. Die wissen scheinbar ganz genau, dass das nicht in Ordnung ist.“

Der neue Beirat könnte unsensibler sein und den beabsichtigten Erwerb der neuen Immobilien flankieren. Denn bei den Personen handelt es sich nach Aussage der Fondsgeschäftsführung um alte Weggefährten. „Und das stinkt,“ meint GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Frick. Zudem halten wir die Behauptung, dass der Beirat für die schlechte wirtschaftliche Entwicklung des Fonds mitverantwortlich sein könnte, für dreist. Der Beirat hat nämlich bis jetzt vergleichsweise wenig  Einfluss auf die Geschäftsführung gehabt. Und die Vorstellung, dass Beiräte für ein paar tausend Euro im Jahr die hochbezahlte Geschäftsführung effektiv kontrollieren können, ist nach der Meinung des GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalts schlichtweg schwachsinnig: „Da sollen Verantwortlichkeiten geschaffen werden, die es nicht gibt.“

GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte rät allen Betroffenen, nichts zu unterschreiben und ihr Mitbestimmungsrecht persönlich oder durch einen spezialisierten Rechtsanwalt wahrzunehmen. Die Hamburger Anlegeranwälte vertreten die Mitglieder der Schutzgemeinschaft für SHB-Anleger (www.sg-fuer-shb-anleger.de) auf den Gesellschafterversammlungen kostenlos und prüfen Schadensersatz- und Rückabwicklungsansprüche. Die Hamburger haben kürzlich die Schadensersatzansprüche eines SHB-Altersvorsorgefonds vor Gericht erfolgreich durchgesetzt; der Richter bestätigte, dass sich das Investments  wegen der garvierenden Verlustrisiken nicht für die Altersvorsorge eignet und verknackte den Vermittelt.

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SHB-Anleger aufgepasst. Der Altersvorsorgefonds versucht, die Anleger zu entmündigen.

Hamburg/ München, 16.01.2013. Die Anleger der SHB Altersvorsorge Fonds GmbH & Co KG mussten schon einiges ertragen. Vielen wurde das Investment für die Altersvorsorge verkauft und denen deucht langsam, dass sich die Beteiligung wegen der Ausschüttungs- und Verlustrisiken, Betroffene können alles verlieren, nicht für die Vorsorge eignet. Und jetzt trachtet die Fondsgesellschaft auch noch nach den Stimmrechten der Anleger.

 

Neben dem Geld der Anleger das kostbarste Gut von Gesellschaftern. Die können nämlich über ihr Stimmrecht in Gesellschafterversammlungen Einfluss auf die Geschäftsführung nehmen und ihre Rechte schützen.

 

Das scheint das Fondsmanagement der SHB Altersvorsorge Fonds GmbH & Co KG nach der Einschätzung der Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte, die die größte Interessengemeinschaft mit mehreren hundert SHB-Anleger vertreten, zu stören. Es hat die Anleger im letzten Schreiben aufgefordert, die Gründungsgesellschafterin bei der kommenden Abstimmung zu bevollmächtigen. Und begründet das nach der Meinung der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte reichlich scheinheilig mit der zuweilen geringen Beteiligung der Anleger an den Abstimmungen und der daraus folgenden Gefahr, dass die sich an den Versammlungen beteiligende Minderheit für die Gesamtheit votiert hat.

 

GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwältin Nikola Schwadtke meint: „SHB-Anleger mussten zuletzt viel ertragen und bis jetzt um ihr Geld bangen, aber mit dem Vorstoß und dieser scheinheiligen Begründung schlägt das Management sprichwörtlich dem Fass den Boden aus. Den die Gründungsgesellschafterin steht im Lage der Initiatoren und deshalb haben wir ernstlich Zweifel, dass die Gesellschaft die Interessen der Anleger vertreten wird. Das sieht unseres Erachtens so aus, als wenn die Anleger entmündigt werden sollen.“

 

„Deshalb raten wir allen Adressaten dieses dreisten Briefs, die Gründungsgesellschafterin auf gar keinen Fall zu bevollmächtigen. Wenn die Anleger nicht selbst an der Gesellschafterversammlung teilnehmen können oder wollen, können Sie uns oder einen anderen Vertrauten bevollmächtigen. Wir vertreten als auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Rechtsanwälte konsequent Anlegerinteressen, da gibt es keinen Interessenkonflikt,“ sagt der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper.

 

Und was steckt hinter dem Ansinnen. „Nach unserer Einschätzung geht es dem Management der SHB Altersvorsorge Fonds GmbH & Co KG vor allem darum, die stillen Gesellschafter des Fonds zu prellen. Die haben viel Geld investiert und vielen müsste das Kapital jetzt zurückgegeben werden. Die dafür vorgesehenen Rücklagen sollen stattdessen in neue Investments fließen. Und das ist nicht vom Gesellschaftsvertrag gedeckt. Deshalb soll der geändert werden. Um die stillen Anleger prellen zu können,“ meint GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwältin Schwadtke.

 

Im Übrigen können sich Mitglieder der SHB-Schutzgemeinschaft (www.sg-fuer-shb-anleger.de) von den GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälten kostenlos auf den Gesellschafterversammlungen vertreten lassen.

Der nächste SHB-Skandal. Das neue Management prellt stille Gesellschafter der SHB Altersvorsorge Fonds GmbH & Co KG. Was Anleger tun können.

Hamburg/ München, 16.01.2013. Neues Jahr neues Glück. Könnte man meinen. Aber das gilt nicht für die stillen Gesellschafter der Münchener SHB Altersvorsorge Fonds GmbH & Co KG. Das neue Management der Fondsgesellschaft versucht, den Rückzahlungsanspruch vieler stiller Gesellschafter zu vereiteln. Viele Betroffene fühlen sich geprellt.

Was bis jetzt geschehen ist. Die stillen Gesellschafter des Münchener Immobilienfonds konnten erstmals zum 31.12.2012 kündigen und ihr eingesetztes Kapital zurückfordern. Und das haben viele getan. Der Fonds hätte die stillen Gesellschafter auszahlen müssen. Ende letzten Jahres wurden sie angeschrieben. Ihnen wurde mitgeteilt, dass die Gesellschaft für die Auszahlung der Anleger zu wenige Rücklagen gebildet hat. Deshalb sollten die Anleger zunächst rund 65% der Forderung erhalten. Das ist schon hart. Denn viele Betroffenen hatten mit dem Geld gerechnet.

Und jetzt sollen sie nichts mehr bekommen. Die Fondsgesellschaft beruft sich auf eine Klausel im Beteiligungsvertrag. Nach § 16 Abs. 3 muss der SHB Fonds die Forderungen nicht erfüllen, wenn sie sich deshalb überschulden würde oder zahlungsunfähig werden würde.

Aber die Voraussetzungen der Klausel liegen nach der Einschätzung der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Anlegeranwälte, die die größte Interessengemeinschaft für SHB-Anleger mit mehreren hundert Mitglieder vertritt, nicht vor. Die GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwältin Nikola Schwadtke sagt: „Wir gehen davon aus, dass der Altersvorsorgefonds für die Auszahlung der stillen Gesellschafter rund € 5 Mio. zurückgestellt hat. Die stünden den Anlegern zur Verfügung. Deshalb kann von einer drohenden Zahlungsunfähigkeit keine Rede sein.“

„Wir halten das Verhalten des Managements der SHB Altersvorsorge Fonds GmbH & Co KG für rechtswidrig. Die Millionen müssen quotal an die stillen Gesellschafter ausgezahlt werden.“, sagt der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper.

Die von den Anlegeranwälten vertretene SHB-Schutzgemeinschaft plant deshalb eine Sammelklage. Rechtsanwältin Nikola Schwadtke: „Die Beteiligung an einer Sammelklage verringert das Kostenrisiko der einzelnen Betroffenen unter bestimmten Voraussetzungen ganz erheblich und ein paar hundert Anleger können in aller Regel viel mehr Druck als ein einzelner Anleger auf den Fonds ausüben. Zur Durchsetzung der Ansprüche jedes einzelnen Betroffenen.“

Deshalb können sich alle SHB-Anleger bei GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte melden und die Möglichkeit der Beteiligung an der Sammelklage prüfen lassen. Für Mitglieder der Schutzgemeinschaft (www.sg-fuer-shb-anleger.de) ist das kostenlos.

Und GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte hat in einem ähnlichen Verfahren schon einen schnellen Erfolg erzielen können. Der betreffende SHB Fonds hat unter dem Druck der Klagedrohung gezahlt.

SHB-Fonds BusinessPark Stuttgart: Landgericht verurteilt SHB wegen Prospektfehler

Hamburg, den 01.04.2011. Das Landgericht München I hat die SHB Innovative Fondskonzepte AG zum Schadensersatz im Zusammenhang mit der Beteiligung eines Anlegers an dem Immobilienfonds SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. BusinessPark Stuttgart KG verurteilt. Die Komplementärin muss dem Anleger alle Zahlungen, die er auf die Beteiligung getätigt hat, ersetzen und von allen zukünftigen Verbindlichkeiten freistellen; damit wurde er so gestellt, als wenn er die Beteiligung nicht gezeichnet hätte. Ds Urteil liegt der SHB-Schutzgemeinschaft vor (Rechtskraft unbekannt).

In dem zu entscheidenden Fall hatte sich der Anleger im Jahre 2001 auf Empfehlung an dem Immobilienfonds SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. BusinessPark Stuttgart KG beteiligt. Als Beteiligungsform wählte der Anleger die Variante „RenditeMaxx“, bei der das einzusetzende Kapital durch eine Einmalzahlung investiert wurde. Der dem Anleger vorgelegte Prospekt sah für die sogenannten Vollzeichner wie den betroffene Anleger und für die Halbzeichner die Option vor, 50 % ihrer Ersteinlage zum 31.12.2015 zurückzufordern. Weiter wurde im Prospekt versichert, dass bei wirksamer Rückforderung 50 % der Ersteinlage zum 31.12.2015 ausbezahlt würden und falls die Liquiditätslage eine sofortiger Auszahlung nicht erlaube, der Betrag mit 4 % Zinsen p.a. verzinst würde. Der Anleger machte unter anderem wegen dieser Regelung Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Prospektangaben geltend. Er trug vor, dass er bei der Zeichnung nicht darauf hingewiesen worden sei, dass das Risiko bestünde, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hierin ein verbotswidriges Bankgeschäft annehmen könnte.

Unstreitig erachtete die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) aufgrund dieser Regelung im Prospekt eine bankrechtliche Erlaubnis für erforderlich, die aber nicht vorgelegen hat. Denn die Zusicherung der Auszahlung der Einlage stellt ein Einlagengeschäft dar. Die Annahme fremder Gelder als Einlagen ist ein Bankgeschäft i. S. d. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG. Bankgeschäfte sind gemäß § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG erlaubnispflichtig. Infolgedessen wurde ein Anhörungsverfahren durchgeführt. Im weiteren Verlauf stellte der Fonds das Konzept um. Die Rückzahlung  der Gelder wurde nicht länger garantiert.

Das Landgericht München I stellte klar, dass unabhängig davon, ob es sich tatsächlich um ein genehmigungspflichtiges Bankgeschäft gehandelt hat oder nicht, die Pflicht bestanden habe, den Anleger über die Unsicherheit dieser Bewertung aufzuklären. Das Landgericht München I warf der SHB Innovative Fondskonzepte AG zumindest fahrlässiges Unterlassen vor.

Die Rechtsanwälte der Schutzgemeinschaft meinen, dass auch andere betroffene Anleger von dem Urteil profitieren können. Das Landgericht München I konstatierte nämlich, dass der Prospekt jedenfalls bis zum Jahre 2005 fehlerhaft gewesen ist. Auf diesen Fehler im Prospekt können sich unter bestimmten Voraussetzungen viele andere Anleger berufen, die sich an dem Immobilienfonds SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. BusinessPark Stuttgart KG beteiligt haben.

Deshalb raten wir allen betroffenen Anleger, sich von einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt beraten und Ansprüche prüfen zu lassen.

SHB-Fonds Objekte Fürstenfeldbruck und München: Gericht stellt klar, dass Anlegerin falsch beraten wurde

Hamburg/ Löbau, 27.02.2011. Ein Amtsgericht im sächsischen Löbau hat die Klage eines Anlageberaters gegen eine Anlegerin zurückgewiesen, der gegenüber der Anlegerin (unter anderem) aus der Vermittlung der Beteiligung an der SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Objekte Fürstenfeldbruck und München KG einen (Beratungs-) Honoraranspruch geltend gemacht hat (Urteil vom 28.01.2011, 4 C 103/10). Das Urteil ist rechtskräftig. Die Entscheidung ist unter zwei Gesichtspunkten sehr interessant.

Zum einen hat das Gericht klargestellt, dass die Beteiligung an dem Fonds mit einer ganzen Reihe von Risiken einhergeht und dass der Berater über diese Risiken richtig und vollständig aufklären muss. Das war nach Meinung des Gerichts hier nicht der Fall.

Deshalb konnte die Anlegerin mit den bereits gezahlten Raten an die Fondsgesellschaft gegen den Honoraranspruch des Beraters aufrechnen. Und das ist der zweite wichtige Aspekt der Entscheidung.

SHB-Fonds Carre' Göttingen und das Gespenst von der Insolvenz

Hamburg, 11.12.2010. Der zweite Fonds der SHB Innovative Fondskonzepte AG, der unter dem Management der Herren Florian Schuh, Joachim Hilller und Horst Baron entstanden ist, hat nach einem Bericht von investorsinside.de massive Liquiditätsprobleme:

Der Name der SHB AG wurde unter neuem Management in FIHM AG umbenannt, die Probleme sind geblieben. Über den ersten Fonds der SHB, den Businesspark Stuttgart hatte ich bereits berichtet. Auch in diesem zweiten Fonds ist durch jahrelanges Missmanagement die Liquidität aufgebraucht. Mit Schreiben vom 08.10.2010 wurden die Gesellschafter zu einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung geladen. In erster Linie geht es um die Rückzahlungsverpflichtung an die stillen Gesellschafter in Höhe von 7,34 Mio.€. Diese Gesellschafter haben das Recht, aber nicht die Pflicht, Ihren Anteil zu wandeln, oder zu verlängern. Dem sind lediglich 31% oder 2,27 Mio.€ nachgekommen. Das bedeutet, dass die Gesellschaft zum 31.12.2010 einen Betrag in Höhe von 5,07 Mio.€ auszahlen muss. Die Liquidität beläuft sich aber nur auf knapp 800TEUR.   

Die Geschäftsführung stellt schriftlich in Ihrer Einladung fest, dass eine Liquiditätslücke in Höhe von wenigstens 4,0 Mio.€ vorhanden ist und damit die drohende Zahlungsunfähigkeit vorliegt. Dies ist zweifelsfrei ein Grund die Insolvenz zu beantragen. 

Zur Abwehr der drohenden Insolvenz stellt die Geschäftsführung nun drei Optionen vor. Erstens, das Objekt Carré Göttingen zu veräußern. Zweitens, wenn das Objekt nicht veräußert werden kann, dann soll das LEANDA Portfolio veräußert werden. Drittens, wenn Plan A oder B nicht funktionieren, soll eine Kapitalerhöhung durchgeführt werden.  

Warum werden die Gesellschafter nur wenige Wochen bevor die Gesellschaft zahlungsunfähig ist über diesen Umstand informiert? Das zum Jahresende 2010 ein Betrag in Höhe von 7,34 Mio.€ fällig wird, war bekannt. Bereits im Jahr 2007 wurde die Geschäftsführung die faktisch vom damaligen Vorstandsvorsitzenden der SHB AG Horst Baron vertreten wurde, darauf hingewiesen. Der Beirat hatte bereits damals gewarnt, das aus deren Sicht die Gesellschaft diese Verpflichtung zum Jahresende 2010 nicht erfüllen können wird. Auch dies wurde jahrelang ignoriert, auch ein Umstand den die Staatsanwaltschaft interessieren dürfte, so diese Akte im Rahmen der Insolvenz vorgelegt werden sollte. Genau wie im Businesspark Stuttgart wurden Ausschüttungen bezahlt die faktisch nicht aus Gewinnen, sondern aus der Substanz geleistet wurden. Den Anlegern dieses und anderen Fonds wurde vorgegaukelt das der Fonds sich planmäßig entwickelt, eine wichtige Grundlage um die Vertriebsinteressen der nächsten Fonds nicht zu gefährden.  

Nach nicht bestätigten Gerüchten soll ein potentieller Käufer der Immobilie vorhanden sein. Aus meiner Sicht ist das auch die einzige ernst zu nehmende Chance oder Option. Der Fortbestand dieses Unternehmens hängt also von diesem einen “Lucky Punch” ab. Wenn dieser Schlag daneben geht, dann ist die erste Insolvenz eines SHB / FIHM Fonds unausweichlich. Die Muttergesellschaft wird vermutlich nicht in der Lage sein diese Lücke zu schließen. Nach dem Halbjahresbericht verfügt die FIHM AG zum Halbjahr über keine 4 Mio.€ die sie der Tochter zur Verfügung stellen könnte.  Mit 3,8Mio.€ Liquidität zum Halbjahr, ist die FIHM AG selbst relativ knapp bei Kasse, nach Lektüre der Corporate News vom 15.11.2010  hat sich das bis heute auch nicht unbedingt verbessert. Im Falle der Insolvenz des Carree Göttingen Fonds wird auch bei der SHB Innovative Fondskonzepte AG, als Komplementär und Vollhafter dieser KG die Insolvenz wahrscheinlich. Die Auswirkungen auf die Muttergesellschaft FIHM AG sind derzeit nicht absehbar.

Wenn sich nicht ein Käufer für das Objekt Carreé Göttingen innerhalb weniger Tage findet, dann ist es völlig weltfremd anzunehmen, dass ein Verkauf, noch dazu zu den Werten die sich die Geschäftsführung vorstellt, zu realisieren. Alleine für die Due Diligence benötigt ein institutioneller Investor wenigstens 6-8 Wochen. Das Jahr ist aber in ca. 4 Wochen vorbei. 

Die Alternativpläne “B” und “C” sind meiner Meinung nach nur Theorie. Wer will alte EDEKA Märkte mit mittleren Mietvertragslaufzeiten kaufen?  Die Variante mit der Kapitalerhöhung durch die Gesellschafter kann aus meiner Sicht nicht wirklich ernst gemeint sein. “Das Geld ist weg, jetzt brauchen wir neues”, das die Gesellschafter gutes Geld dem schlechten hinterherwerfen ist für mich völlig realitätsfremd.

Das Bittere daran ist, dass egal ob das Unternehmen fort besteht oder nicht, das Geld der Anleger weg ist. Sollte der Verkauf klappen, muss zunächst die Bank, bzw. das verbundene Darlehen abgelöst werden. Der verbleibende Betrag muss so viel ergeben, dass die stillen Gesellschafter ausbezahlt werden können. Das was dann noch übrig bleibt, wird sich zwischen ein paar tausend Euro und bestenfalls 1-3 Mio.€ belaufen. Das von den Anlegern und Ratensparern bisher eingezahlte Eigenkapital ist damit weitestgehend pulverisiert.

Auch für die Stadt Göttingen bleibt zu hoffen, dass diese Katastrophe verhindert werden kann. Das Quartier um das Carreé Göttingen hätte viel Potenzial für eine gesamtheitliche Neuentwicklung gehabt. Zur großen Enttäuschung der Stadt und seiner Bürger, ist von der SHB AG kein Impuls ausgegangen. Hierfür fehlte es aber, sowohl an Kompetenz wie an Weitblick, die SHB war nie ein Projektentwickler und bis auf einige Versuche des ehemaligen Fondsmanagers Uwe Duchard ist nichts passiert. Dessen Versuche wurden von Vertretern der Stadt im Jahr 2009 anlässlich der Expo Real, wie folgt kommentiert: “die Vorstellungen der SHB waren völlig abwegig und entsprachen nicht den Wünschen der Stadt”. Die Sparkasse hatte ihr Gebäude an den Textilfilialisten Fritz Knapp und sein Modelabel New Yorker verkauft. Die seit Jahren leer stehende Fläche hinter dem Carreé, das ehemalige Stadtbad, wurde 2009 an die  Delta Bau AG in Hannover verkauft, im Februar 2010 hat diese Ihre Pläne der Öffentlichkeit vorgestellt und im Frühjahr 2011 soll mit dem Bau begonnen werden. Das Carreé Göttingen wird also nicht Teil einer Projektentwicklung werden, was daraus wird und was für Konsequenzen sich hieraus für die Stadt ergeben bleibt abzuwarten.

Quelle: http://www.investorsadvice.de/tag/shb-fonds-zahlungsunfahig/

Zweifelhafte Ratings bei SHB

Hamburg, 30.11.2009. Immobilienfonds genießen zur Zeit einen zweifelhaften Ruf, und besonders die Branche der geschlossenen Fonds gab in der Vergangenheit immer wieder Anlass zur Sorge. Nicht nur die mangelnde Performance sondern oftmals auch das Geschäftsgebaren des Managements so mancher Firma haben inzwischen einen ganze Branche in Verruf gebracht. Aber auch die Ratingagenturen tragen eine große Mitverantwortung daran. Der kürzlich in der FINANZTEST erschienene Artikel sollte die Anleger der SHB Fonds aufhorchen lassen...

Fatale Folgen für Anleger! Kein Verlass auf Rating-Agenturen! Ratingagenturen bewerten Fonds in der Regel viel zu gut. Auf deren Urteil sollten sich Anleger deshalb nicht verlassen, rät das Verbrauchermagazin Finanztest in seiner Dezember-Ausgabe. So fielen etwa die Noten der Ratingagenturen Scope und G.U.B. für den geschlossenen Immobilienfonds SHB-Renditefonds 6 erstaunlich gut aus. Und das, obwohl ein Teil der Immobilien, in die das Geld der Anleger fließen soll, noch gar nicht feststeht  Das birgt erhebliche Risiken.

Darüber hinaus hatte der Fondsanbieter aus München zuletzt Managementprobleme, und musste die Ausschüttungen für Anleger bei mehreren Vorgängerfonds herabsetzen oder gar aussetzen. Ein falsches Rating, also Beurteilung oder Bewertung, kann für Anleger fatale Folgen haben – besonders bei geschlossenen Fonds. Denn aus diesen langjährigen Unternehmensbeteiligungen etwa an Immobilien können Anleger nicht aussteigen. Läuft etwas schief, müssen sie mit ansehen, wie ihr Geld verbrennt

Finanztest hat unter anderem die Noten von sieben Ratingagenturen aus den Jahren 2008 und 2009 für zehn geschlossene Immobilienfonds geprüft. In 25 Urteilen unterschritten die Agenturen die Note “Gut” nur viermal, eine gute oder sehr gute Note bekamen selbst Fonds, bei denen hingegen Finanztest wenig Erfreuliches feststellen kann

Der Blick zurück zeigt, dass Scope und G.U.B. schon in der Vergangenheit zu krassen Fehlurteilen kamen. So bewertete G.U.B. den Deutschen Vermögensfonds I der Deutsche Anlagen AG noch im Jahr 2005 mit “Gut”, während Finanztest schon ein Jahr früher vor dem Zockerangebot gewarnt hatte. Tatsächlich ging der geschlossene Fonds 2005 pleite, 7000 Anleger verloren ihr Geld, rund 40 Millionen Euro wurden verbrannt.

Der Grund für die vielen guten Noten ist, dass Auftraggeber und Abnehmer von Ratings in aller Regel die Fondsanbieter selbst sind. Sie sind aber nur an guten Noten interessiert, mit denen sie für ihr Produkt werben können. Fällt ein Rating schlecht aus, ist die Agentur den Auftraggeber in der Regel los.

Finanztest rät nun den Anlegern deshalb, die Leistungsbilanz des Anbieters genau zu lesen, um sich ein Urteil zu bilden. Dort steht, ob er in der Vergangenheit erfolgreich war. Von hohen Ausschüttungen sollte man sich nicht beeindrucken lassen: Das sind reine Prognosen.

Quellen: Frankfurter Rundschau, www.investorinside.de

 

SHB-Management bekannt für viele Mißerfolge

Hamburg, 27.09.2008. Der SHB-Manager Horst Baron hat seit 1995 Fonds konzipiert, damals durch die gemeinsam mit seiner Frau Dagmar Baron gegründeten DOBA-Grund-Fonds GmbH für die Doblinger-Gruppe. Das Konzept der SHB-Fonds entspricht ein gutes Stück dem der DOBA-Fonds. Das Beängstigende: Viele DOBA-Fonds schnitten schlecht ab, konnten die Ausschüttungsprognosen nicht halten. Das lässt uns das Schlimmste für die SHB-Fonds befürchten.

Stiftung Finanztest warnt vor SHB-Fonds: Zweifelhafte Werbeaussagen

Hamburg, 03.05.2008. Die Stiftung Warentest hat in der Zeitschrift Finanztest (Ausgabe 02/2008) vor SHB-Fonds gewarnt. Sie begründet die Warnung mit zu hohen Weichkosten, der dramatischen Verringerung der Liquidität beim SHB-Fonds BusinessPark Stuttgart und der extrem langen Laufzeit. Zudem monierten die Experten die Werbeaussage "Mit Sicherheit gut".

Mit der Werbung hat es die SHB anscheinend nicht so. Die Bundesanstalt für Finandienstleistungsaufsicht hat die SHB bereits im Zusammenhang mit der Einwerbung der Anlegergelder für den Fonds BusinessPark Stuttgart hart attackiert und die Versprechen an bestimmte Anlegergruppen, die Hälfte des eingesetzten Kapitals garantiert wieder zurückzahlen, kassiert. Denn die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals war eben gerade nicht sicher, weil es sich um eine unternehmerische Beteiligung handelt. Davon ließ sich die SHB allerdings nicht wirklich abschrecken. Kurze Zeit später verschickte sie Briefe, in denen sie sinngemäß mitteilten, dass sie zwar nicht versprechen dürften, die Hälfte der Gelder zurückzuzahlen, sie aber auch niemand davon abhalten könne, die Gelder zurückzuzahlen. Damit erzeugten die SHB-Leute mitunter den völlig falschen Eindruck, dass die Anleger doch von der Rückzahlung der Hälfte des eingesetzten Kapitals ausgehen könnten.

Seriös sieht, so meinen wir, anders aus.

Fragen über Fragen beim Deal mit der Büroimmobilie Dornach

Hamburg, 31.01.2008. Die SHB AG gab am 16.01.2008 bekannt, dass sie die Büroimmobilie in Dornach an den SHB Altersvorsorgefonds für € 38 Mio. verkauft hat, nachdem sie das Haus 2007 selsbt für einen Kaufpreis in Höhe von € 25 Mio. erworben haben soll. Da stellt sich doch die Frage, wie eine Immobilie innerhalb von nicht einmal einem Jahr so massiv an Wert gewinnen kann. Und weshalb wurde das Haus nicht gleich für den Altersvorsorgefonds gekauft, zumal der Altersvorsorgefonds schon im Jahr 2006 emittiert wurde und beide Gesellschaften zurselben Gruppe gehören, da also ein Wissensaustausch möglich ist. Fragen über Fragen. Aber als Anleger hätte man das schon gern gewusst. Oder wie es ein Anleger formulierte: "Irgendwie kommt man sich da ein wenig verschaukelt vor."

Jetzt auch Probleme bei SHB-Fonds Fürstenfeldbruck

Hamburg, 12.10.2007. Die SHB könnte trotz des eilig vorgezogenen Börsengangs demnächst mit einigen Anlegern Probleme bekommen. Und das betrifft neben der in vielerlei Hinsicht ohnehin schwierigen Erst-Emission SHB-Fonds BusinessPark Stuttgart möglicherweise jetzt auch den SHB-Fonds Fürstenfeldbruck.

Da der Fonds Business Park Stuttgart nach Aussage des Brancheninformationsdienstes Direkter Anlegerschutz keine Gewinne gemacht hatte, stammten die Ausschüttungen an die Anleger denknotwendig aus der Substanz der Gesellschaft. Und das hätte nach unserer Meinung bei der Erstellung des Prospekts für das Projekt Fürstenfeldbruck berücksichtigt werden müssen.

Denn die SHB-Verantwortlichen haben mit dem Prospekt für das Fürstenfeldbruck-Projekt die Leistungsbilanz der Initiatorin veröffentlicht und dabei für den Fonds Business Park Stuttgart Ausschüttungen in Höhe von 7% p.a. ausgewiesen, ohne die Anleger darauf hinzuweisen, dass der Fonds die Rendite in Wirklichkeit aus der Substanz gezahlt hat.

Schutzgemeinschafts-Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "Über die Leistungsbilanz wird die Erfahrung und der bisherige Erfolg der Initiatorin dokumentiert. Das ist eine ganz wichtige Information für den Anleger. Deshalb muss sie vollständig und richtig sein. Das folgt bereits aus der herrschenden Rechtsprechung."

Anleger, die nicht richtig über die Leistungsbilanz der Fonds-Initiatorin informiert wurden, können nach Meinung von Rechtsanwalt Gröpper unter bestimmten Voraussetzungen Schadensersatzansprüche gegen die Prospektverantwortlichen und gegen den Berater haben: "Das muss ein auf das Kapitalanlagerecht spezialisierter Rechtsanwalt in jedem Einzelfall prüfen. Deshalb sollten alle Betroffenen umgehend Rechtsrat einholen".

Nachtrag vom 29.06.2011: Die FIHM Fonds und Immobilien Holding AG (Konzernmutter der SHB Innovative Fondskonzepte AG) hat uns mitgeteilt, dass sie mittlerweile in dem Nachtrag zu dem Fürstenfeldbruck-Prospekt vom 21.12.2007 klargestellt hat, dass die ursprüngliche Darstellung des Auszugs der Leistungsbilanz auf S. 25 durch S. 6 des Nachtrags ersetzt wurde. Dort ist in der Fußnote 2 zum Auszug aus der Leistungsbilanz endlich darauf hingewiesen worden, dass die Ausschüttungen tatsächlich "zumindest teilweise aus der Liquidität" erfolgen. Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "Das heißt, dass die Höhe der Ausschüttungen keinen Schluss auf die tatsächliche Rentabilität der Kapitalanlage zulässt."

SHB-Fonds BusinessPark Stuttgart schreibt rote Zahlen - Renditen der Einmalzahler werden von Ratenzahlern bezahlt

Hamburg/ Stuttgart, 03.10.2007. Nach den ganz aktuellen Erklärungen des Brancheninformationsdienstes Direkter Anlegerschutz des Anlegerschützers Heinz Gerlach, die auf den Aussagen eines geheimen Informanten beruhen, liegen die Mieteinnahmen des SHB-Fonds Business Park Stuttgart deutlich unter der prospektierten Prognose und die Ausschüttungen werden aus der Substanz geleistet. Zudem soll der Mietgarant insolvent sein.

Für die Richtigkeit der Aussagen spricht einiges: Die Gewinn- und Verlustrechnungen und die Bilanz für das Jahr 2006 weisen für 2005 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von € 314.798,64 und für 2006 bereits einen Jahresfehlbetrag in Höhe von € 3.498.020,49 aus. Daraus folgt: Der SHB-Fonds Business Park Stuttgart macht Verluste. Und damit werden die in Aussicht gestellten Ausschüttungen in Höhe von 6 bis 7 % p.a. aus der Liquidität des Fonds gezahlt. Die SHB-Schutzgemeinschaft: „Das geht erfahrungsgemäß nicht lange gut. Den Anlegern droht der Verlust ihres eingesetzten Kapitals. Deshalb sollten Anleger des SHB-Fonds Business Park Stuttgart schnell reagieren und sich von einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt beraten lassen. Erfahrungsgemäß kann vielen geschädigten Fonds-Zeichnern geholfen werden.“

Nachtrag vom 29.06.2011: Die FIHM Fonds und Immobilien Holding AG (Konzernmutter der SHB Innovative Fondskonzepte AG) hat uns mitgeteilt, dass über das Vermögen der Mietgarantin BusinessPark GmbH kein Insolvenzverfahren eröffnet worden ist.

Stiftung Finanztest setzt SHB-Altersvorsorge-Fonds auf Warnliste - völlig ungeeignet für die Altersvorsorge!

Hamburg, 07.03.2007. Anleger des Fonds „H.F.S. Deutschland 10“ freut es, wenn das Geschäft im Einkaufszentrum „Das Schloss“ in Berlin-Steglitz brummt. Für sie ist es wichtig, dass das Center ausgebucht ist und die Ladenbesitzer ihre Miete zahlen. Denn davon hängen ihre Ausschüttungen ab.

Der „H.F.S. Deutschland 10“ ist ein geschlossener Immobilienfonds, der Anlegern als „individuelle Altersvorsorge“ ans Herz gelegt wird. Um „Das Schloss“ und andere Immobilien zu finanzieren, sammelt der Fondsanbieter von Anlegern Geld ein. Sobald die nötige Summe zusammen- gekommen ist, schließt er den Fonds.

Ob die Fondsimmobilien von Anbietern wie H.F.S. die erhofften „Renten“ abwerfen, stellt sich erst nach Jahren heraus.

In FINANZtest 12/06 haben wir uns die Sparpläne für solche Fonds angesehen: Immobilien-Sparpläne. Diesmal sind die Einmalanlagen der Hypo-Tochter H.F.S. aus München, der SHB Innovative Fondskonzepte aus Oberhaching und der DCM Deutsche Capital Management aus München dran.

Alle drei Anbieter bewerben ihre Fonds als Altersvorsorge. Dazu sind sie aber wegen der Verlustrisiken solcher Unternehmensbeteiligungen völlig ungeeignet. Wir setzen deshalb den „SHB Altersvorsorgefonds“, den „DCM Vermögensaufbaufonds Nr. 2“ und den Fonds „H.F.S. Deutschland 10“ auf unsere Warnliste.

Als Geldanlage können sich solche geschlossenen Fonds jedoch lohnen. Wegen der Risiken sollte man aber nicht mehr als 5 Prozent seines Vermögens dafür einsetzen, empfiehlt der SHB-Vorstandsvorsitzende Horst Baron.

Ausschüttungen nicht sicher

Anleger müssen wissen, dass die für die Fonds im Prospekt genannten Ausschüttungen nicht sicher sind. Für den Fall, dass sich eine Fondsimmobilie nicht rentiert, weil Mieten sinken oder Flächen leerstehen, können die Ausschüttungen auch sinken oder sogar ganz ausbleiben.

Im schlimmsten Fall verlieren die am Fonds Beteiligten ihre gesamte Einlage, ohne etwas dagegen unternehmen zu können. Denn ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Fonds ist viele Jahre lang nicht möglich. Und ein Verkauf über den Zweitmarkt, zum Beispiel über die Börse Hamburg (www.zweitmarkt.de), ist auf jeden Fall verlustreich. Für eine risikolose Altersvorsorge eignen sich die Fondsbeteiligungen deshalb nicht.

Quelle: Finanztest, Ausgabe 01/2007